Ziel ist es,
* die Bildungs- und Begegnungsstätte selbst als witziges, universales,
transparentes und diskutierbares Lernmittel zu gestalten.
Der Betrieb als Lernmedium ist aufgebaut zwischen den Polen starke (intensive) und schwache (extensive) menschliche Bewirtschaftung.
Diese wirkt im Hof am stärksten und nimmt in Richtung Kulturlandschaft ab: Zwischen dem Gästezentrum am Hof und der Streuobstlandschaft in den Striegistälern erstrecken sich abgestufte pädagogische und betriebliche Nutzungseinheiten :
Naturerkundung und Landschaftspflege, Baumgarten der Erkenntnisse, Naturwaldgarten, Camp mit Feuerstelle, Backofen, Kräutergarten, Bauerngarten,
Zeremonialort "ROTE BAUMWIESE" mit dem "Fest der glühenden Steine" (sweat lodges),
Hof mit Wohnung und Gästehaus für Übernachtung, Verpflegung und Räumen für künstlerische, seminaristische und soziokulturelle Veranstaltungen.
Bildungsgäste können Veranstaltungen erleben, Objekte, Bilder und Texte studieren. Diese informieren über viele, auch unsichtbare Inhalte des Lernortes.
Wir bieten Veranstaltungen zur Natur- und Umweltbildung mit den vier Modulen
"kik - Kunst im Kuhstall",
"cic - communication in cafe"
"nik - naturkinder"
"sil - sweat lodges"
mit naturkundlichen, interkulturellen, jahreszeitlichen, spirituellen, musikalischen,
dichterischen und kulinarischen Elementen.
Weiterhin organisieren wir Lernwerkstätten für Theater, Musik, Aufstellungen, Emotionaltraining, Klang und Ton, Streuobstwirtschaft, Permakultur...
- und internationale Begegnungen.
Wir präsentieren eine Mediothek mit Büchern, Ton- und Bildträgern, Naturschallwandlern, Musikinstrumenten...
* Gelungenes Lehren und Lernen“ in der „uni im bauernhaus goßberg“
1. Sinnsprüche und Orientierungen
„Wer beurteilt eigentlich das: ‚gelungen’? Lehrer, Lernender‚ Geschichte...
„Lerne von der Natur. Sie kennt keine Ursache und Wirkung.“
„Nachhaltig lernen ist gelungenes Lehren und Lernen.“
„Stets neu entwerfen können ist gelingender Lernprozess (permanent learning als Bedingung für permanent culture – Permakultur)
„Immer wieder neu überblickend durchschauen ist nachhaltig lernen.“
„Lernen mit Kindern ist Zukunftslernen.“
„Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, gibt’s keine Zukunft.“
„Keiner kann nichts und keiner kann alles - nur Dilettanten können alles.“
„Angst ist der schlechteste Lehrer.“
„Jugend lernt schnell - ohne Erfahrung, Alter langsam - mit Erfahrung.“
„In der Jugend lernst Du. Im Alter verstehst Du....“
2. Gelungenes Lernen ist, wenn
- Lebensfreude entsteht.
- einer eine gute Frage stellt, ein AHA ertönt und ein Prozeß losgeht.
- Denken, Sprechen und Handeln konsequent und adäquat sind.
- Fehler beim Denken, Sprechen und Handeln erkannt und Richtiges gedacht, gesprochen und getan wird.
- wir selbst inhaltliches Interesse wecken durch Frage, Kritik, Erzählkraft und Dramaturgie
- wir selbst aufnahmefähig und beweglich bleiben.
- Bildung sich als Einbildung erweist und durch Kritik neue „Bilder“ gesehen werden können.
- einer beim Denken sich selbst beobachten kann
3. Lernen gelingt leichter, wenn unser Lernort
- atmosphärisch zur „Offenheit“ einlädt.
- spielen, experimentieren und forschen erlaubt.
- Lachen, Schmunzeln, Witz, Ironie und "Kabarett" zulässt, aber Zynismus meidet.
- Impulse, „Stolpersteine“, Signale, Bilder, Schautafeln, Symbole und Gestaltungen zur Thematik aufweist – zu Neugier, Anregung, Anstoß.
4. Lernen gelingt leichter, wenn unsere Lernpartner
- Defizite erkennen, die sie „erfüllen“ möchten.
- bei ihrem Wissensstand ‚abgeholt’ werden.
- am Ergebnis erkennen, dass sie beteiligt waren am Lernprozess.
- erfahren, dass Erfolg und Krise gleicherweise zum Lerneffekt führen: bitte stets beides feiern.
- im Vertrauen auf ihre Eigenfähigkeit entlassen werden.
Wir mögen eine besonders rustikale, naturhafte Eleganz in allen
Unternehmensbereichen:
Kollegen erscheinen natürlich.
Veranstaltungen wirken tragikomisch.
Objekte faszinieren.
Funktionen und Bewirtschaftung regen ökonomisch-ökologisches Fachsimpeln an.
Freies Denken und offenes Sprechen in „geschützten“ Räumen bewirken eine eigene Art von Lebensstil:
Lernende und Lehrende gestalten und arbeiten gemeinsam im Universitas Garten:
Universitäten sind von alten Steinmauern umgebene Gärten...
.
Universitas im bauernhaus will je länger je lieber Sonnenstrahl sein
bei allem Mistwetter klimatischer und menschlicher Kulturentwicklung...
und mit alledem
einen Beitrag bieten für
eine nachhaltige KulturNaturEntwicklung
= PERMA KULTUR.



