Zauberhaftes „Gogisperg“
Unser Kleindorf Goßberg entstand spätestens 1168 u.Z. Bis heute beschäftigen sich die meisten Bewohner mit der Naturlandschaft und ihren Elementen: Nutzpflanzen, -gehölzen, -tieren. Ihre Zuneigung zu dieser Kulturlandschaft ist bei vielen spürbar. .
Die Siedlung bekrönt eine Erhebung in der mittelsächsischen Fluß- und Hügellandschaft. Von drei Fließgewässern wird dieser Berg aus der Ebene geschnitten: südlich vom Berezbach, nördlich vom Aschbach, westlich von der Striegis, in die beide Bäche münden. Eine seltene Amphibolith-Gesteinsplatte sowie das kleine Hainichener Konglomeratgebirge begründen diesen Ort geostrukturell. Die Pole Berg-Tal, Wasser-Gestein, Erde-Gehölz erzeugen in dieser Konstellation eine faszinierende Anziehungskraft.
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Ist es nicht möglich, dass hier bereits irgendwann nach der letzten Eiszeit diese besondere Landschaftsformation vor allem den aus den Tälern sich nähernden Menschen „ins Auge sprang“, als wohltuend ästhetische Natur erlebt, sogar als „Kraftort“ wahrgenommen und genutzt wurde?
Dazu fragen wir weiter ...
Wurde es ein Thingplatz für notwendige Besprechungen von „Thingen“, Sachverhalten, die alle betreffen, ein emotional wirkender, werthaltiger und erholsamer Kultplatz zur Pflege, cultivare, von Körper, Seele, Geist - ein Therapeutikum, ein markanter Treffpunkt für Soziokultur mit Informationsaustausch?
Das Wappen Goßbergs besteht aus vier Elementen:
- Sonnenwölbung mit Strahlen von oben
– Bergwölbung von unten,
- Eichenblatt im Hintergrund
– Kreuz auf Berg in der Mitte.
SONNE – BERG – BAUM – KREUZ – sind das vielleicht d i e bedeutendsten Mittler des Lebens für die Goßberger Menschen?
Der Ortsname hieß, niemand weiß es genau, 1428 Gogisperg, 1470 Cospergk, 1497 Gaußpergk, 1542 Goßberg, 1590 Gottesberg, 1670 Goßbergk und 1828 Goßberg. Gogmagog nannte man einen Riesen... Goßberg gibt es dreimal: noch einmal im Hunsrück und im Taunus. Guggisberg in der Schweiz... Goßberg ist zwei-drei-mal abgebrannt: 1805, ... Unser Bauernhof ebenfalls: …, 1805, ..., 1980 *
Seit 1987 begegnen sich natur- und umweltengagierte Menschen, gestalten Haus, Hof, Ort mit ihren Ideen und ihrer Hände Arbeit. Hier finden künstlerische, ökologische, spirituelle, therapeutische, politische, wissenschaftliche Begegnungen und Veranstaltungen statt. Therapeuten und Suchende, Denkende und Ausruhende, Lernende, Lehrende, Konzeptentwerfende und sich Sammelnde, Unternehmenslustige und Unternehmen Planende, Unterhaltsame und Unterhaltene fühlen sich gleichermaßen angezogen vom Zauber dieses „Gogis-Berges“ - bis heute ... Fragen Sie nach der Bedeutung unseres LOGOS ...
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Als Magister der Theologie fühlt sich Andreas Müller den "Authentischen der Erde" zugeneigt. Sonne, Berg, Baum und Geviert, die Symbole Goßbergs, sowie Teile der Kulturen unserer östlichen Erdsphäre wie Indien, China, Japan, Mongolei und besonders Tibet inspirieren sein Denken, Fühlen und Wollen:
- wir alle bewohnen religiös faszinierende Naturlandschaften...
Ivan Illich, E.F.Schumacher, John Todd, Rudolf Steiner, Masanobu Fukuoka, Bill Mollison, Joseph "Sepp" Holzer und der kanadische Schamane Hwiemtun lenkten meinen theologischen Blick zum "Himmel" zurück auf unsere Mutter Erde. Uns und unzählige Akteure mehr verbinden Idee und Wirklichkeit einer dauerhaft "nachhaltigen" Kultur in Balance mit der Natur: "Permakultur".
Musikalisch - künstlerische Bildungsveranstaltungen bereichern uns, seit Elisabeth Letocha Kunst im Kuhstall zelebriert. Sie bezaubert mit ihren Künstlerkollegen als Sängerin, Malerin und Mitgestalterin unsere universitas.
Spirituelle "Umwelt-Bilder" rücken seit der Begegnung mit Andreas Jackisch in unser Zentrum. Er wirkt als Lehrer und arbeitet spirituell nach indianischer, ungarischer und Roma Tradition. Diese Begegnung spannt den Bogen nach Westen zu den traditionellen Kulturen der First Nations Amerikas.
Zwei spirituelle Persönlichkeiten, spiritual advisors, besuchten 2009 unseren Bildungsort:
Fred Roland von der Cowichan- und Devalon Small Legs von der Blackfoot-Nation. Sie übernachteten erstmalig 2009 hier im Bauernhaus. Dabei träumten sie derart intensiv und nahmen so gewichtige Sachverhalte des alten Gebäudes wahr: viel Menschliches und Allzumenschliches aus vergangenen Zeiten..., aber vor allem --- den natürlichen Zauber des Ortes "Gogisperg"...
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Seien Sie spontan eingeladen und WIRKEN Sie mit - ihn wollen wir kultivieren und synaptieren ...



